- Beginn: ab 20.00 Uhr
- Ort: Kulturzentrum Schlachthof
- Vorverkauf & Eintritt: siehe Karteninformation
Valravn (DK, Fär)

Mythisch und mystisch zugleich fliegt er durch die dänische Sagenwelt, der übernatürliche
"Rabe der Toten" mit dem Namen Valravn, der die Körper der getöteten Krieger auf dem
Schlachtfeld verschlingt. Ein Fabelwesen, das der "dunklen Seite" der Fantasie freien Lauf lässt.
So handeln auch die Texte auf "koder på snor" oft von Einsamkeit, endlosen Weiten der Meere
und vom Tod - und doch von großer Hoffnung.
Valravn beziehen ihre Inspiration aus dem Mittelalter.
Gespielt wird vornehmlich auf den in diese Zeit
passenden Instrumenten: Drehleier, Flöten,
Handtrommel, Bratsche und Mandola. "Valravns Ziel
ist es, unsere nordischen Wurzeln zu erforschen und zu
testen, wozu wir sie hier und jetzt gebrauchen können.
Ein Prozess, bei dem wir ständig für Einflüsse von außen offen bleiben, mit dem ständigen
Ausgangspunkt, dass wir was wirklich Uraltes mit was ganz Neuem in Verbindung setzen", sagt
Juan Pino, einer der fünf Protagonisten. Verspielt, wild und behutsam zugleich klingt die
Stimme von Sängerin Anna Katrin Egilstrøð, die von den Faröer Inseln stammt, vergleichbar
mit der Vielfältigkeit und einnehmenden Power einer Björk. Ihr Charisma bestimmt die
kraftvollen und mächtigen Interpretationen der Lieder.
In Verbindung mit traditionellen Instrumenten, traumhaften Melodien und der modernen, mit
vielen Effekten ausstaffierten, Umsetzung der Kompositionen entsteht ein sphärenhaftes
Gesamtwerk, welches von bewegender Schönheit wie auch von einer anziehenden Düsternis
geprägt wird. Schon das Erstlingswerk wurde für drei dänische Grammies nominiert und mit
ihrem aktuellem Album "koder på snor" schafft es das Quintett Anfang des Jahres bis auf Platz
13 der World Music Charts.
Anna Katrin Egilstrød: voice, percussion, hammered dulcimer, sansula, samples
Martin Seeberg: viola, flutes, lyre, jews'harps, vocals
Søren Hammerlund: mandola, hurdy gurdies, nyckelharpa, samples
Juan Pino: davul, frame drums, cajon, dulcimer, percussion, samples, vocals
Christopher Juul (Denmark): production, keys, beats and live electronics
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