“Brel”
16.04.2011 20.00 Uhr Neuer Konzertsaal der Universität Kassel (Mönchebergstr. 1)
Mit einer Reminiszens auf den großen Chansonnier Jacques Brel beschließen wir das 14. Kasseler Weltmusikfestival.
Brel sang keine Chansons, er lebte sie auf der Bühne. Und Huguet beherrscht alle Merkmale des Brel-Stils
Er reproduziert die traurig-sonore Schwermütigkeit vieler Texte und spuckt, wenn es sein muss, rasende Wort-Kaskaden aus. Er hat genau das, worauf es bei Brel ankommt: Temperament und große stimmliche Energie. Dabei bleibt er als Schauspieler stets in seiner Rolle, auch bei der Moderation, die lediglich kurze deutsche Übersetzungen bringt und auf biographische Verlegenheits-Informationen verzichtet.
Nach Abschluss seines Studiums als Opernsänger an der Musikhochschule Mannheim nimmt der gebürtige Franzose an zahlreichen Produktionen teil, sowohl als Sänger (Oper, Musical, Chanson) wie auch als Schauspieler und Regisseur. Er ist zurzeit in der Theaterfassung des Films „The science of sleep“ von Michel Gondry bei den Mainzer Kammerspielen zu sehen. Im Sommer 2008 sang er die Partie des Papageno in der Zauberflöte von Mozart bei „Opéra Mosset“. „Brel!“ ist das zweite Chanson-Programm, das Philippe Huguet und Christian Maurer mit großem Erfolg aufführen.
Sein kongenialer Partner am Piano, Christian Maurer, fing früh mit dem Trommeln an. Später kamen Gitarre und schließlich das Klavier hinzu. Außerdem schreibt und singt er seit seiner Jugend Lieder, Chansons und Songs. So arbeitet er mit vielen internationalen Künstlern wie Philippe Huguet, Ulli Rollshausen, Viviane de Farias, Xavier Naidoo, Andrea Reichhart und anderen. Sein Spiel- und Einfühlungsvermögen machen aus ihm einen sehr gefragten Musiker und Begleiter. Das französische Chanson ist seit Jahren eine seiner größten Leidenschaften.
"Kaum beginnt der Chansonnier zu singen, fängt das Publikum begeistert an zu klatschen. Keine Frage, dieser Brel ist fast so gut wie der echte." (NW 04.09.2008)
© 2011 Kulturzentrum Schlachthof | Kontakt & Impressum | Seitenanfang