Izabel Padovani Quartet
... Fortsetzung
Großartig auch der Bossa "Onde a dor nao tem razao", bei der Padovani zum Großteil nur von einem herrlich swingenden
Saxofon-Quartett begleitet wird. Das Pulsieren, das Fließen ist die Stärke des Albums.
Seit 1996 hat Izabel Padovani abwechselnd in Brasilien und Österreich gelebt. 2005 kehrt
sie endgültig in ihre Heimat zurück und erreicht dort kurz darauf den ersten Platz beim
"Prêmio Visa", dem wichtigsten Wettbewerb für brasilianische Musik.
Izabel kommt mit ihrem Partner, dem Bassisten Ronaldo Saggiorato, der unter anderem
auch für die schmucken, manchmal reich beladenen dann sehr reduzierten Arrangements
verantwortlich ist. Diese Arrangements schaffen durch swingende Bläsersätze,
kammermusikalische, fast schon an Schrammelmusik erinnernde Streicherpassagen und
leicht an Tango angelehnte Akkordeonparts den Raum für Padovanis klare, angenehm
dunkel und krääftig klingende Stimme. Saggiorato spielt einen fliegenden, stellenweise an
ein afrikanisches Daumenklavier erinnernden E-Bass und schafft damit den perfekten
Kontrast zu Padovanis ruhiger, fast klassischer Phrasierung. Heute Abend stellt sie ihre
neue CD "Mosaico" erstmals in Europa vor.
Izabel Padovani Vocals | Marcio Tubino Flute, Reeds | Marcelo Onofri Piano | Ronaldo Saggiorato Bass
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