Rafael Cortéz y Grupo

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Er sagt selbst, dass seine Kindheit in Deutschland ihn sehr geprägt hat; in seinem Freundeskreis gab es ebenso viele lateinamerikanische Musiker, Heavy Metall-Gitarristen wie Fans der spanischen Musik.
Rafael Cortés wohnt heute noch in Essen und produziert seine CDs teils in Deutschland, teils in Andalusien. 1985 bestritt er sein erstes Solokonzert in der Essener Zeche Carl, 1990 saß er zum ersten Mal in einem Plattenstudio und 1995 komponierte er Titel für den Kinofilm Der Strand von Trouville. 1999 veröffentlichte Rafael Cortés sein erstes eigenes Album Eclipse de Luna, welches, wie auch sein 2001 erschienenes Album Gitanos del Agua, innerhalb kurzer Zeit vergriffen war (erst 2004 wurden beide Alben bei NRW Records wiederveröffentlicht).
Das 2005 erschienene und momentan aktuelle Album "Rafael Cortés - Live 2005" präsentiert die schönsten Momente seiner Konzerte aus demselben Jahr und unterstreicht seine Ausnahmestellung innerhalb der Flamencoszene.
Neben seinen eigenen Projekten hat Cortés mit vielen internationalen Flamenco Stars im Studio und auf der Bühne zusammengearbeitet, wie z. B. mit Carmen Ledesma, Concha Vargas, Tomas de Machid, Javier Baron, Maria Serrano, Carlos Troya u.v.a.; und sich so zu einem der besten zeitgenössischen Flamencogitarristen entwickelt. Der Virtuose weiß Kritiker wie Fans durch stupende Technik zu verzücken, sein Spiel ist selbst beim aberwitzigem Tempo von kristalliner Klarheit und seiner Experimentierfreude und Souveränität als Komponist beim Einbau fremder Elemente, darunter lateinamerikanische Rhythmen, Jazz-Rock und Klassik, scheinen keine Grenzen gesetzt. Rafael spielt mit einem ganz eigenen Ton und erweitert u.a. hierdurch die harmonischen Möglichkeiten des Flamenco; wenn seine Interpretationen und eigenen Kompositionen auch von seinem ganz persönlichen Stil geprägt sein mögen, ist die Tradition des Flamenco doch stets gegenwärtig. Sein Stil verlangt dadurch aber auch seinen Mitmusikern alles ab und folglich spielen in seinem Sextett einige der besten Gitarristen und Percussionisten Andalusiens (u.a. bringt Cortés Cose de Lucia, den Bruder der Gitarrenlegende Paco de Lucia, mit nach Kassel).
Die Zukunft scheint so sicherlich noch Großes mit dem 32 jährigen Virtuosen vor zu haben, nennt man ihn doch schon heute in einem Atemzug mit der Legende der modernen Flamenco-Gitarre, Paco de Lucia; auch oder insbesondere weil die Kompositionen viel weicher, swingender und melodiöser als beim Großmeister daherkommen.
Aktueller spannungsgeladener Flamenco mit Herz, dafür steht der gebürtige Spanier Rafael Cortés.

Rafael Cortés Gitarre | Juanfe Luengo Gitarre | José de Lucia Bass Miguel Sotelo Gesang, Gitarre | Roberto Vozmediano Percussion | Rafaela Escoz Tanz

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