"Das kommt mir Spanisch vor!"
Musik aus Spanien, den autonomen Regionen und Cuba
Das kommt mir Spanisch vor ist eine Redewendung, eine populäre Art auszudrücken,
dass einem etwas fremd, evtl. auch ein bisschen verdächtig ist. (Die Spanier sagen übrigens
in derselben Situation "Eso me suena a Chino" – das klingt Chinesisch für mich).
Nun ist heute, 30 Jahre nach Ende der Francodiktatur und 20 Jahre nach dem Eintritt
in die EU, Spanien ein ganz normales europäisches Land, das niemandem mehr
unheimlich zu sein braucht. Aber Überraschungen kann es uns immer noch bescheren,
besonders musikalische. Auf unserer Exkursion durch Spanien und seine autonomen
Regionen stießen wir auf so ungewöhnliche Bands wie Aman Aman, die die längst versunken
geglaubte Musik der spanischen Juden wiederbeleben, asturische Musik, die
nach keltischen Folk klingt, Flamenco-Fusion und Mestizo-Musik, die die wilde Mischung
des multikulturellen Stadtviertels Barrio Chino (sic!) aus Barcelona aufnehmen und
natürlich auf die Musik, die die übrigen Europäer sicher als erstes im Kopf haben, wenn
sie Spanien hören - der Flamenco...
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Grußworte
Lesen Sie hier die Grußworte von Dieter Mehlich (Schirmherr des 11. Kasseler Weltmusikfestivals und Vorsitzender des Vorstandes der Kasseler Sparkasse) und
Thomas-Erik Junge (Bürgermeister und Kulturdezernent).
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