Anabel Santiago

... Fortsetzung

So kann es auch nicht verwundern, dass sie im Barrio La Corredoria de Oviedo, dem Stadtteil, der den großen Stars der asturianischen Folklore gewidmet ist, einer Straße den Namen gegeben hat, wie es davor schon La Busdonga, Diamantina Rodriguez, El Maragatu oder Juanín de Mieres getan haben. Neben zahlreichen Auszeichnungen blickt Anabel Santiago aber auch auf eine lange Liste an Konzerten und Festivalauftritten in der ganzen Welt zurück. Nebenbei arbeitete und produzierte die emsige Musikerin auch gerne mal mit anderen asturischen aber auch spanischen Gruppen und Projekten; so ist sie z.B. auf der Doppel-CD mit traditioneller asturianischer Musik, die von den Gewinnern des Wettbewerbs der Ciudad de Oviedo aufgenommen wurden, auf dem Sampler der Asociación San Luis de Sama, als Teil des Projekts "La tonada de la mina", auf "Con voz de mujer", herausgegeben vom Instituto Asturiano de la Mujer, und einigen mehr zu hören.
Mit ihren eigenen Projekten trat Santiago 2001 erstmal an die Öffenlichkeit und begeisterte auf ihrer ersten eigenen CD "Tierra de sueños" mit Versionen von traditionellen Stücken aus der Welt der Tonada. Zwei Jahre später nahm sie "Al son de la lluna" auf und ging damit einen Schritt weiter in der Fusion der traditionellen Stimmen mit den aktuellen Strömungen der Folklore, der Pop- und Rockmusik. Seither spielt sie in ihren Konzerten mit den Musikern der Asturiana Mining Company und hat mit der Compañía Asturiana d'Espectáculos für das Repertoire, das sich dem Jakobsweg in Asturien widmet, zusammengearbeitet.

An diesem Eröffnungsabend im Foyer der Kasseler Sparkasse stellt sie nun ihr neues Album "Desnuda" (Vö 26.10.2007) vor. Mit "Desnuda" - zu deutsch nackt - öffnet sich Anabel Santiago dem persönlichen Lied und der Poesie und interpretiert Stücke, die Ismael Arias für sie geschrieben hat. "Auf diesem Album zeigt sie ihre Kraft und Dominanz des Stils, beweist aber auch Vielseitigkeit, in dem sie sich anderen Stücken und Stilen widmet“ (Galileo Music).
Es gibt in der Tonada keine rockigere Sängerin als Anabel, sagen ihre Landsleute und auch den Blues habe sie in sich. Das inzwischen sogar der Tango an manchen Stellen bei ihr durchblickt, wird wohl ihrer ursprünglichen Herkunft zuzuschreiben sein. "Desnuda" ist also die logische Folge in der Karriere von Anabel Santiago.
Freuen wir uns auf eine feierliche Eröffnung mit einer jungen asturischen Folklore Künstlerin, die erst am Anfang ihrer Karriere scheint und trotzdem schon zur wichtigsten Sängerin der Tonada erklärt wurde. Anabel Santiago - Eine Sängerin voller authentischer und reizender Ausdruckskraft.

Anabel Santiago Gesang | Michael Lee Wolfe Gitarre | Jacobo de Miguel Percussion Sergio Garcia Piano

»zurück zur Übersicht

© 2008 Kulturzentrum Schlachthof | Kontakt & Impressum | Seitenanfang